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Band III (1992) Spalten 773-777 Autor: Ursula Hoffacker

JÜNGER, Ernst, deutscher Schriftsteller, * 29.3. 1895 in Heidelberg als ältestes von sechs Kindern des Chemikers Dr. Ernst Jünger (1868-1943) und dessen Frau Karoline geb. Lampl (1873-1950), † 17.2. 1998. - J. ist von 1925 bis zu ihrem Tod 1960 verheiratet mit Gretha von Jeinsen und hat mit ihr zwei Söhne, Ernst * 1926, gefallen 1944, Alexander * 1934, lebt als Arzt in Berlin. Seit 1962 ist J. in zweiter Ehe verheiratet mit Dr. Lieselotte Lohrer, geb. Bäuerle, und lebt mit ihr in Wilflingen (Württemberg). - Schulmüdigkeit, Fernweh und der Drang nach Selbstverwirklichung weit ab von jeder Konvention veranlaßten den 17jährigen J. 1913 zur Flucht in die Fremdenlegion, aus der er allerdings schon sechs Wochen später auf Intervention seines Vaters wieder entlassen wurde. Nach dem Notabitur meldete er sich 1914 als Kriegsfreiwilliger und erhielt als erfolgreicher Stoßtruppführer den höchsten preußischen Militärorden »Pour le mérite«. Er studierte nach seiner Entlassung aus der Reichswehr (1923) bis zum Abbruch des Studiums 1926 Naturwissenschaften und Philosophie in Leipzig und Neapel und arbeitete nebenher als Schriftsteller und Autor. Seit 1926 ist er ganz als freier Schriftsteller und Publizist tätig, in den 20er Jahren u. a. auch als Mitherausgeber und Autor verschiedener nationalrevolutionärer Zeitschriften (Standarte; Arminius; Widerstand). Seit Ende der 20er Jahre bis heute (1989) unternahm J. viele ausgedehnte Reisen, die er in Reisetagebüchern aufarbeitete. Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er als Hauptmann eingezogen und ab 1941 in den Stab des Militärbefehlshabers nach Paris versetzt, wo er u. a. auch Einblick hatte in die Vorbereitungen des Stülpnagelkreises für den Staatsstreich des 20. Juli 1944. 1945 wird er aus der Wehrmacht unehrenhaft entlassen. - Trotz der ständig wiederkehrenden polemischen Auseinandersetzungen um seinen politischen Standort erfährt J. ab Mitte der 50er Jahre auch in der Bundesrepublik zunehmend Anerkennung. - 1955 Kulturpreis Stadt Goslar, Literaturpreis Stadt Bremen; 1959 Verleihung des großen Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Theodor Heuss; 1982 Goethepreis der Stadt Frankfurt; 1985 großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik; viele Ehrungen und Auszeichnungen privater und öffentlicher Institutionen. - Weit größere Beachtung findet J. außerhalb der Bundesrepublik vor allem in Frankreich, Spanien und Italien, dokumentiert durch diverse Ehrungen, Preise, wissenschaftliche Symposien, Übersetzungen. - Jüngers Werk - in zwei Gesamtausgabe:n vorgelegt - ist weder ideologisch noch literarisch auf einen Nenner zu bringen. Es ist vielmehr eine Analyse des 20. Jahrhunderts in einer »beispiellosen Synthese von Tradition (als einer quasi wertkonservativen Haltung) und radikaler Modernität, die immer ins Utopische übergeht.« (Klaus Modick). Publikationen in den 20er und 30er Jahren (u. a. »Das abenteuerliche Herz«, »Der Arbeiter«, »Die totale Mobilmachung«) zeigen deutlich die konsequente Entwicklung eines eigenen Stils, den J. selbst als »seismographisch« - Betrachtung der Umwelt im Spiegel der eigenen Reaktionen, davon ausgehend Entwicklung von Denkmodellen für die Zukunft - beschrieben hat. Sowohl Nationalsozialisten als auch Kommunisten bemühten sich deshalb um J., der sich jedoch zunehmend von politischen Dingen auf eine mehr metaphysische Ebene zurückzog und besonders den Nationalsozialisten eine klare Absage erteilte. Er lehnte den Beitritt zur neugegründeten Preußischen Dichterakademie ab und verbat sich auch die Publikation seiner Kriegstagebücher im »Völkischen Beobachter«. »Auf den Marmorklippen« (1939) gilt als Ausdruck seiner inneren Emigration gegen das NS-Regime. - J.s umfassende Analyse des 20. Jahrhunderts, dargeboten in den unterschiedlichsten literarischen Formen - autobiographischer Roman, Tagebuch, Reisebericht, utopischer Roman - nähert sich vielfach christlichen und kirchlichen Vorstellungen, wobei allerdings der Glaube an den Sinn aller Erscheinungen zum Kern einer säkularen Theologie wird (Heimo Schwilk). Um einem internationalen Kreis von Autoren und Wissenschaftlern ein Forum für mythologische, religions- und kulturgeschichtliche Themen zu bieten, gründete J. 1959 zusammen mit dem aus Rumänien stammenden Religionswissenschaftler Mircea Eliade die Zeitschrift »Antaios«.

Werke: a. Gesamtausgabe:n: Werke in zehn Bänden, Bd. 1-10, 1960,-1965; Werke in achtzehn Bänden, Bd. 1-18, 1978-1983.- b. Erstausgaben: In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stroßtruppführers, 1920; Der Kampf als inneres Erlebnis, 1922; Das Wäldchen, 1925; Eine Chronik aus den Grabenkämpfen 1918, 1925; Feuer und Blut, 1925; Das abenteuerliche Herz, 1. Fassung, 1929; Die totale Mobilmachung, 1931; Der Arbeiter. Herrschaft und Gestalt, 1932; Blätter und Steine, 1934; Afrikanische Spiele, 1936; Das abenteuerliche Herz, 2. Fassung, 1938; Auf den Marmorklippen, 1939; Gärten und Straßen. Aus den Tagebüchern 1939 und 1940, 1942; Myrdun. Briefe aus Norwegen, 1943; Der Friede. Ein Wort an die Jugend Europas und an die Jugend der Welt, 1945; Atlantische Fahrt, 1947; Sprache und Körperbau, 1947; Ein Inselfrühling, 1948; Strahlungen, 1949; Heliopolis. Rückblick auf eine Stadt, 1949; Über die Linie, 1950; Das Haus der Briefe, 1951; Der Waldgang, 1951; Am Kieselstrand, 1951; Besuch auf Godenholm, 1952; Die Eberjagd, 1952; Drei Kiesel, 1952; Der gordische Knoten, 1953; Das Sanduhrbuch, 1954; Sonnentau, 1955; Am Sarazenenturm, 1955; Geburtstagsbrief, 1955; Rivarol, 1956; Serpentara, 1957; San Pietro, 1957; Gläserne Bienen, 1957; Jahre der Okkupation, 1958; Mantrana. Einladung zu einem Spiel, 1958; An der Zeitmauer, 1959; Ein Vormittag in Antibes. (E. J. zum 65. Geb. 29.3. 1960), 1960; Sgraffiti, 1960; Der Weltstaat. Organismus und Organisation, 1960; Das spanische Mondhorn, 1962; Der Baum, 1962; Fassungen, 1963; Sturm, 1963; Typus, Name, Gestalt, 1963; Grenzgänge, 1966; Im Granit, 1967; Subtile Jagden, 1976; Zwei Inseln, 1968; Federbälle. Martin Heidegger zum 80. Geburtstag, 1969; Lettern und Ideogramme, 1969; Ad hoc, 1970; Annäherungen. Drogen und Rausch, 1970; Sinn und Bedeutung, 1971; Die Zwille, 1973; Post nach Princeton, 1973; Zahlen und Götter. Philemon und Baucis, 1974; Ausgewählte Erzählungen, 1975; Eumeswil, 1977; Über Sprache und Stil, 1979; Capriccio, in: Schnittlinien. Für HAP Grieshaber zum 70. Geb. am 15.2. 1979, 1979; Siebzig verweht, I, 1980; Federbälle. Teil I und II, 1980; Siebzig verweht, II, 1981; Aladins Problem, 1983; Autor und Autorenschaft, 1984; Eine gefährliche Begegnung, 1985; Zwei Mal Halley, 1987. - c. Hrsg. und eingel. Bücher und Zeitschriften: Die Unvergessenen, 1928; Der Kampf um das Reich, 1929; Das Antlitz des Weltkrieges, 1930-1931; Krieg und Krieger, 1930; Luftfahrt ist Not!, 1930; Der gefährliche Augenblick. Hrsg. von Ferdinand Buchholtz. Mit einer Einleitung von Ernst Jünger, 1931; Die veränderte Welt. Eine Bilderfibel unserer Zeit. Hrsg. von Edmund Schultz. Mit einer Einleitung von Ernst Jünger, 1933; Adolf Horion, Käferkunde für Naturfreunde. (Mit einem Geleit von Ernst Jünger.), 1949; Hans Speidel, Invasion 1944. Ein Beitrag zu Rommels und des Reiches Schicksal. (Geleitwort von Ernst Jünger.), 1949; Standarte. Wochenschr. des neuen Nationalismus, Magdeburg 1926. Vom 1. April bis 19. August 1926 Mitherausgeber: Arminius. Kampfschrift für dt. Nationalisten, München 1926-1927. Vom 21. November 1926 bis 1. Mai 1927 Mitherausgeber: Der Vormarsch. Blätter der nationalistischen Jugend, 1927 ff. Vom Oktober 1927 bis März 1928 Mitherausgeber: Die Kommenden. Überbündische Wochenschr. der dt. Jugend, 1930-1931. Mitherausgeber vom 3. Januar 1930 bis Mitte 1931: Antaois. Zeitschr. für eine freie Welt. Hrsg. von Mircea Eliade und Ernst Jünger. Jg. 1 ff., 1959 ff.

Lit.: 1. Bibliographien: Hans Peter des Courdres, Bibliogr. der Werke J.s, in: Philobilon 4 (1960), 231-266; - Karl O. Paetel, J. Eine Bibliogr., 1953; - Armin Mohler, J. Bibliogr. raisonnée, in: Armin Mohler, Die Schleife, 1955, 139-153. Komment. Auswahlbibliogr.; Ders., Die Konservat. Revolution in Dtld. 1918-1937, 1989. - Gesamtdarstellungen: Wolf Dieter Müller, J. Ein Leben im Umbruch der Zeit, 1934; - Marcel Decombis, J. L.'homme et l'Œuvre jusqu'en 1936, 1943; - Erich Brock, Das Weltbild J.s. Darst. und Deutung, 1945; - Karl O. Paetel, J. Die Wandlung eines dt. Dichters und Patrioten, 1946; - Alfred von Martin, Der heroische Nihilismus und seine Überwindung. J.s Weg durch die Krise, 1948; - Karl O. Paetel, J. Weg und Wirkung. Eine Einführung, 1949; - Hubert Becher, J. Mensch und Werk, 1949; - Gerhard Nebel, J. Abenteuer des Geistes, 1949; - Hans Rudolf Müller-Schwefe, J. (Dichtung und Deutung 4), 1951; - J. P. Stern, J. Gestalt und Werk, 1957; - Karl O. Paetel, J. in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1962; - Armin Mohler, Die Schleife. Dokumente zum Weg J.s, 1955; - Gisbert Kranz, J.s symbol. Weltschau, 1968; - Thomas Kielinger, Die Thematisierung des Essays. Zur Genese von J.s Frühwerk, 1970; - Veronica M. Wood, The Paradox of J., 1971; - Banine, Portrait d'J., 1971; - Helmut Konrad, Kosmos. Polit. Philosophie im Werk J.s, 1972; - Ulrich Böhme. Fassungen bei J., 1972; - Gerhard Loose, J., 1974; - Marjatta Hietala, Der neue Nationalismus in der Publizistik J.s, 1975; - Volker Katzmann, J.s Magischer Realismus, 1975; - La Table Ronde, Cahier J., 1976; - Hans Peter des Coudres, Bibliogr. der Werke J.s, 1970, 75; - Christiane van de Putte, De Magisch-Realistische Romanpoetica in de Nederlandse en Duitse Literatur, 1976; - Karl Heinz Bohrer, Die Ästhetik des Schreckens, 1978; - Joelle-Anne Becheler, Vergleich zw. J. und Julien Gracq, 1973; - Heimo Schwilk, J. Leben und Werk in Bildern und Texten, 1988.

Ursula Hoffacker

Textanmerkungen:

Seine ersten militärischen Erfahrungen erhielt E. J. als Freiwilliger bei der französischen Fremdenlegion in Nordafrika, als er kurz vor dem Abitur von zu Hause ausriss. Über Beziehungen zum Auswärtigen Amt in Berlin holte ihn sein Vater dort jedoch wieder heraus.
Ernst Jünger verbrachte sein weiteres Leben nach dem II. Weltkriege ab 1949 in Wilfligen in der Nähe des Bodensees im v.Stauffen-berg´schen Forsthaus bis zu seinem Tode am 17. Feb. 1998 zusammen mit seiner zweiten Frau Dr. Liselotte Jünger("Stierlein"), einer Literaturhistorikerin, die u. a. in Marbach tätig war.
Er hatte neben dem Tode seiner ersten Frau Greta 1960 noch zwei weitere herbe Schicksalsschläge zu verwinden, den Soldatentod seines 17-jährigen Sohnes Ernst in den Marmorbrüchen von Carrara und den Suizid seines zweiten Sohnes Alexanders 1993.
Er war in dem Berlin der Dreissiger befreundet als eine Art Dandy mit George Grosz, Oswald Spengler, dem Schriftsteller Gottfried Benn, dem Sozialisten und späteren Emigranten Ernst Niekisch sowie mit dem verfemten Staatsrechtler Carl Schmitt, mit dem er auch bis zu dessen Tode 1983 korrespondierte.
Mit seinem Bruder Friedrich Georg Jünger, einem Lyriker und Essayisten, führten ihn viele Reisen an das Mittelmeer und nach Übersee. Sie vertieften sein Natursensorium, dies besonders auch durch seine Sammlertätigkeit als Entomologe.
1983 erhielt er in seinem locus amoenum Besuch vom französischen Präsidenten Francois Mitterand zusammen mit dem damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Eine Freundschaft verband ihn mit den Generalen FM Erich Rommel und dem späteren Generalleutnat der BW Dr. Hans Speidel, der zeitweilig im Stabe Rommels und des Widerständlers Ludwig Beck, Generalstabschef des Heeres 1935, war.
Von 1948-1953 war der Publizist Armin Mohler Privatsekretär von E. J., jener führte über diese Zeit ein Tagebuch.
Intensive Verbindung hatte er auch mit dem Schriftsteller Alfred Kubin und dem Zeichner Horst Janssen.
E. J. experimentierte auch mit Drogen, mit denen er las Apothekersohn in Berührung kam. Über diese Erfahrungen äussert er sich auch in senem Werk. Eine Freundschaft verband ihn auch mit dem Schweizer Industriellen A. Hoffmann, der das LSD fand.
Rudolf Augstein, dem verstorbenen Herausgeber des Spiegel gegenüber bekannte er, daß der I. Weltkrieg den Untergang des Typus des Soldaten bedeutete. Der II. Weltkrieg war aus seiner Sicht ein Krieg der Automaten, mit dem Abwurf der zwei A-Bomben auf Japan war ein neues Zeitalter heraufgezogen.
Der Dramatiker R. Hochhut hatte Akten entdeckt, nach denen E. J. in der Nazizeit direkt vom Tode bedroht war, Hitler soll ihn jedoch eigenhändig von der Liste gestrichen haben.
"EJ konvertierte am 26. September 1996 in der Kirche St. Nepomuk zum Katholischen Glauben. Seine Frau, Dr. Liselotte Jünger, war übrigens bei der Zeremonie nicht zugegen. Carl Alexander Jünger [Sohn EJs] wurde übrigens katholisch getauft (Taufpate war Carl Schmitt), Ernstel Jünger [Sohn EJs] evangelisch. [ ... ] Sympathien zur Katholischen Heilslehre (und für den Ritus!) ziehen sich durch fast das ganze Werk Jüngers. Sei es in den 'Strahlungen', sei es in 'Siebzig verweht' (z.B. in S.V. I, 29. Juni 1968), oder der Pater Lampros in den 'Marmorklippen'. Zur Skepsis gegenüber der Entwicklung des Protestantismus sei beispielsweise Jüngers Roman 'Die Zwille' konsultiert."
Zitat: Tobias Wirmer, 2001

Die Zerrissenheit des Deutschlands der Dreissiger Jahre dokumentiert auch die Freundschaft E. J. mit dem Studenten Alexander Mitscherlich, späteren Frankfurter Professor und Psychoanalytiker, der damals ebenfalls national-konservativen Kreisen nahe stand. Beide nahmen an Straßenkämpfen gegen die Linke und gegen die Schutzpolizei in der Endphase der Weimarer Republik teil. Am 17. 10.1930 war Mitscherlich im Berliner Beeethoven-Saal mit dabei, als E. J., inmitten seines Kreises, die Rede des Nobelpreisträgers Thomas Mann "Deutsche Ansprache" störte, anlässlich des großen Wahlerfolges der NSDAP. Zitiert aus: Geisteswissenschaften FAZ 30.04.08, Nr. 101, Autor: Alexander Camman.

Werkeergänzung:

2006

D. Gedicht ist e. gewaltiges Mittel d. Veränderung. Über Poesie u. andere Drogen: Unveröffentl. aus d. Briefwechsel zwischen Ernst Jünger u. Gottfried Benn, in: FAZ Nr. 58 vom 9.3.2006, S. 42; Briefwechsel Benn - Jünger. 1949-1956. Hrsg., komm. u. mit e. Nachw. von Holger Hof. Stuttgart 2006;

2007

Der Arbeiter. Herrschaft u. Gestalt. 3. Aufl. Stuttgart 2007;

2008

Ernst Jünger ; Martin Heidegger, Briefe. 1949-1975. Unter Mitarb. von Simone Maier hrsg., komm. u. mit e. Nachw. vers. von Günter Figal. Stuttgart 2008; Margret Boveri und Ernst Jünger, Briefwechsel aus d. Jahren 1946 bis 1973. Hrsg., mit e. Vorw. vers. u. komm. von Roland Berbig. Berlin 2008; Annäherungen. Drogen u. Rausch. Mit e. Vorw. von Volker Weidermann. 1. Aufl. dieser Ausg. Stuttgart 2008; Teräsmyrskyssä. Suomentanut Markus Lang. Jälkisanat Marjatta Hietala. Helsingissä 2008; Giardini e strade. Diario 1939 - 1940. In marcia verso Parigi. Trad. di Alessandra Iadicicco. Parma 2008; De arbeider. Heerschappij en gestalte. Gevolgd door Minima en maxima. Vertaald en ingeleid door Michel Heijdra en Hans Verboven. Soesterberg 2008;

2009

Luitenant Sturm. Vertaald door Wil Boesten. Met een nawoord van Frits Boterman. Amsterdam 2009;

2010

Ernst Jünger ; Albert Renger Patzsch, Briefwechsel 1943-1966 u. weitere Dokumente. Hrsg. von Matthias Schöning. Paderborn 2010.

Literaturergänzung:

1957

Gerhard Loose,Ernst Jünger.Gestalt und Werk. Frankfurt a.M. 1957; -

2003

John King, "Wann hat dieser Scheißkrieg ein Ende?" Writing and rewriting the First World War. Schnellroda 2003; - E.J. L'Europa cioè il coraggio. A cura di Daniele Lazzeri. Cusano Milanino 2003; -

2004

Jean-Luc Evard, E.J., autorité et domination. Paris 2004; -

2005

Manfred Maengel, D. Wissen d. Kriegers oder D. Magische Operateur. Krieg u. Technik im Frühwerk von E.J. Berlin 2005; - Ernst Jünger / Friedrich Hielscher, Briefe 1927-1985. Hrsg., komm. u. mit e. Nachw. von Ina Schmidt und Stefan Breuer. Stuttgart 2005; - Vincent Blok, Rondom de vloedlijn. Filosofie en kunst in het machinale tijdperk. Een confrontatie tussen Heidegger en Jünger. Soesterberg 2005; -

2006

Ingo Langner, Am Ende immer nach Hause. E.J. ist vor zehn Jahren zur kath. Kirche konvertiert, in: Tagespost Nr.114 vom 23.9.2006, S. 15; - Lukasz Musial, Leiden im Zeitalter d. Gegenständlichkeit. Zur Konzeptualisierung d. Schmerzes im Werk von E.J. Dresden 2006; - Gottfried Benn ; Ernst Jünger, Briefwechsel 1949-1956. Hrsg. von Holger Hof. Stuttgart 2006; - Felix Johannes Krömer, D. Tiger maskiert d. Lämmchen. Wie E.J. e. Liebesaffäre aus d. Pariser Jahren in d. Tagebüchern verfremdete, in: FAZ Nr. 2 vom 3.1.2006, S. 35; - E.J. y sus pronósticos del tercer milenio. Ed. por Henning Wegener. Madrid 2006; -

2007

Alexander Pschera, "Wo Bilder fallen ..." E.J.s langer Weg zum Katholizismus, in: Vatican magazin 1.2007, Nr.5, S. 24-32; - Ernst: Helmuth Kiesel, E.J. Die Biographie. München 2007; - Felix Johannes Krömer, Nachbarn am Nichts. Nietzsches natürl. Söhne: Jünger u. Ortega y Gasset, in: FAZ Nr. 229 vom 2.10.2007, S. N 3; - Heimo Schwilk, E.J. Ein Jahrhundertleben. Die Biografie. München 2007; - Maurizio Guerri, E.J. Terrore e libertà. Milano 2007; - Martin Tielke, Der stille Bürgerkrieg. Ernst Jünger u. Carl Schmitt im Dritten Reich. Berlin 2007; - Mythen. Günter Figal und Georg Knapp (Hrsg.). Tübingen 2007; - Nils Fabiansson, Das Begleitbuch zu E.J., In Stahlgewittern. Hamburg 2007; - Isabelle Grazioli-Rozet, J. Grez-sur-Loing 2007; -

2008

Rainer Waßner, E.J.: Die Welt ein Gleichnis des Ewigen. Literatur als Theologie, in: EvAs 18.2008, S. 45-49; - Eugen Gottlob Winkler, E.J. u.d. Unheil d. Denkens. Schnellroda 2008; - Wonseok Chung, E.J. u. Goethe. Eine Unters. zu ihrer ästhet. u. literar. Verwandtschaft. Frankfurt/M. 2008; - Gregor Streim, Das Ende d. Anthropozentrismus. Anthropologie u. Geschichtskritik in d. dt. Literatur zwischen 1930 u. 1950. Berlin 2008; - Oliver Demant, Zwischen Aktion u. Kontemplation. Das Frühwerk E.J.s unter d. Aspekt d. Entwicklung individualist. u. kollektivist. Perspektiven als Bewältigungsversuch d. Moderne. Berlin 2008; - Lutz Hagestedt, Literarische Werkstiftung auf zweiter Stufe. Aspekte d. Bibelrezeption in vier Autoren-Oeuvres d. 20. Jhrs. Über E.J., Paul Wühr, Robert Gernhardt u. Patrick Roth, in: BThZ 25.2008, S. 219-246; - Bunter Staub. E.J. im Gegenlicht. Hrsg. von Alexander Pschera. Berlin 2008; - Ralf Heyer, "Verfolgte Zeiten der Wahrheit". Das literarische Schaffen u.d. polit. Wirken konservat. Autoren nach 1945 am Beisp. von Friedrich Georg Jünger, Ernst Jünger, Ernst von Salomon, Stefan Andres u. Reinhold Schneider. Dresden 2008; - Andrea Benedetti, Rivoluzione conservatrice e fascino ambiguo della tecnica. E.J. nella Germania weimeriana: 1920 - 1932. Bologna 2008; - Pierandrea Amato ; Sandro Gorgone, Tecnica lavoro resistenza. Studi su E.J. Milano 2008; -

2009

Rainer Waßner, Schreiben gegen d. Mächte d. Zeit. E.J. u. seine Annäherung an d. Christentum in d. Kriegsjahren, in: StZ 227.2009, S. 53-66; - Timo Kölling, L.Z. Eine Schlüsselfigur im Umkreis d. Denkens von Ernst u. Friedrich Georg Jünger. Würzburg 2009; - Maik M. Müller, Postmoderne Topographien. E.J.s Eumeswil u. Christoph Ransmayrs Morbus Kitahara. Frankfurt/M. 2009; - Oliver Lubrich, Das Schwinden der Differenz. Postkoloniale Poetiken. Alexander von Humboldt - Bram Stoker - Ernst Jünger - Jean Genet. 2., durchges. Aufl. Bielefeld 2009; - Helmuth Kiesel, E.J. Die Biographie. München 2009; - Dominique Venner, E.J. Un autre destin européen. Monaco 2009; - Jan T. Schlosser, Später Dilettantismus. Studien zur Literatur d. 20. Jhrs. Hannover 2009; - Luigi Iannone, Jünger e Schmitt. Dialogo sulla modernità. La modernità vista da due grandi pensatori tedeschi. Introd. di Marcello Staglieno. Roma 2009; - Peter Trawny, Die Autorität des Zeugen. E.J.s polit. Werk. Berlin 2009; - Horst Mühleisen, E.J. über den Dächern von Paris. Die Burgunderszene. Dichtung u. Wahrheit. Warmbronn 2009; -

2010

Heimo Schwilk, E.J. Ein Jahrhundertleben. Ungekürzte Taschenbuchausg. München 2010; - Anarch im Widerspruch. Neue Beitr. zu Werk u. Leben d. Brüder Ernst u. Friedrich Georg J. Tobias Wimbauer (Hg.). 2., veränd. Aufl. Hagen-Berchum 2010;- Tobias Wimbauer, Personenregister d. Tagebücher E.J.s. 3., aktualisierte Aufl. Hagen-Berchum 2010; - E.J. - eine Bilanz. Natalia Zarska (Hg.). Leipzig 2010; - Autorschaft, Zeit. Günter Figal/Georg Knapp (Hrsg.). Tübingen 2010.

Letzte Änderung: 17.07.2010