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Band VII (1994)Spalten 682-699 Autor: Hugo Altmann

PIUS XII., Papst, * 2.3. 1876 in Rom (Tiberviertel) als Eugenio (Rufname) Maria Giuseppe Giovanni Pacelli (Tauftag: 4.3., Namenstag: 2.6.), Nobile di Acquapendente (Prov. Viterbo) e di S. Angelo in Vado, Papstwahl 2.3. 1939, † 9.10. 1958 in Castel Gandolfo (Sommerresidenz), beerdigt 13.10. im Petersdom neben P. X., nahe dem Petrusgrab, Seligsprechung (zus. m. Joh. XXIII.) durch das 2. Vat. Konzil initiiert. - Die aus Viterbo (Kirchenstaat) stammende Familie Pac. hatte dem Hl. Stuhl seit 1819 immer wieder Juristen gestellt (Großvater Marcantonio: UnterStSekr. des Innern; Vater Filippo, verh. Virginia geb. Graziosi († März 1920), Kons. Advokat). Das Elternhaus war geprägt v. tiefer Frömmigkeit und v. Devotion f. das Papsttum. Geschwister: Giuseppina, Francesco (als päpstl. Jurist an den Lateranverträgen mitwirkend, wofür P. XI. ihn z. Marchese u. der it. Kg. 1941 z. Erbwürde eines Principe Romano erhob) u. Elisabetta (verh. Rossignani, lebte b. P.' Tod noch); Neffen (Söhne Franc.s): Carlo (s.u.), Marcantonio, Giulio. Nach Besuch der Elementarschule (ab 4 1/2 J.) u. des Kgl. Visconti-Lyzeums in Rom (ab 5. Kl. aus Gesundheitsgründen zu Hause lernend, 1894 Abschluß m. Auszeichnung) studierte Pac. ab Okt. 1894 - bis Juni 1895 im Capranica-Kolleg (Priestersem.), dann, wieder aus dens. Gründen, als Externer - an der Gregoriana Philos. u. Theol. u. an der kirchenrechtl. Fak. S. Apollinare kanon. Recht. Ostern (2.4.) 1899 Priesterweihe (3.4. Primiz in S. Maria Maggiore), 1901 Dr. theol. u. (erst 1902?) Dr. iur. utr. Anfang Febr. 1901 Apprendista der Kongreg. f. ao. kirchl. Angelegenheiten (SC Neg. extr.), die alle kirchenpolit. Sachen zu bearbeiten hatte (ihr Präfekt war der KardStSekr. - bis 1903 Mariano Rampolla /1843-1913/ -, dessen Substitut seit 1901 der spätere Benedikt XV. /s.d./ war, u. ihr Sekr. v. 1901-1914 EB Gasparri /s.d./); 1903 dort Minutant. 1904 Päpstl. Geheimkämmerer u. Sekr. der 1. der 2 Abtt. des Collegium consultorum, das der KardKommission f. die Kodifikation des kanon. Rechts beigeordnet war (Sekr. bzw. Hauptberichterstatter der Kommission seit 1904 bzw. 1907 war ebf. Gasparri); nach 1907 Vors. des Konsultorenkollegs. 1905 Päpstl. Hausprälat, erhielt Pac. als Dozent f. KR an S. Apollinare 1909 e. Ruf f. Öff. u. Röm. Recht an die Kath. Univ. v. Amerika in Washington D.C., den er aber auf Weisung v. KardStSekr. Merry del Val (s.d.) nicht annahm; 1909-1914 Prof. f. kirchl. Diplomatie (u. Öff. Recht?) an der Päpstl. Diplomatenakademie. 1911 UnterSekr. der SC Neg. extr., 1912 ihr Prosekr., 1.2. 1913 als Nachf. Gasparris, der StSekr. wurde, ihr Sekr. Auf den CIC hatte Pac. auch durch seine These v. 1912 Einfluß (s.u. Werke), die in can. 15 CIC Eingang fand. Zu den heftigen Kontroversen unter P. X. (Modernismus, Integralismus, ReformKath.) hielt er kühle Distanz. Für die diplomat. Laufbahn war er bestens qualifiziert (vollendete Kenntnis ihrer Mittel, hervorragende Rednergabe, außergewöhnl. Beherrschung wichtiger europ. Sprachen). Im Juni 1911 nahm er als Begleiter des päpstl. Sondergesandten an der Krönung Georgs V. in London teil. Benedikt XV. berief ihn gleich nach seinem Regierungsantritt z. Leiter des neuen Päpstl. Hilfswerks f. die Kriegsopfer aller Nationen. - Nachdem sich der bayer. MinPräs. v. Hertling seit 1914 f. ihn als Nachf. Frühwirths (1907-1916; s.d.) interessierte, wurde Pac. am 21.4.1917 z. Nuntius f. Bayern ernannt, v.a. um e. Konk. auszuhandeln, u. am 13.5. v. Papst z. Bisch. (TitularEB v. Sardes) geweiht. Zugl. wurde er m. der päpstl. Friedensvermittlung b. der dt. Reichsregierung betraut (u.a. Gespräche m. Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg in Berlin u. Ks. Wilhelm II. in Bad Kreuznach am 26. u. 29.6. 1917; Informierung Ks. Karls v. Österr. am 30.6. in München), die aber v.a. daran scheiterte, daß der Ev. Bund (Ludendorff u.A.) keinen »Papstfrieden« wollte u. Reichskanzler Michaelis bzgl. Belgiens ins annexionist. Lager schwenkte. Nun galt Pac.s erste Sorge den Kriegsgefangenen beider Seiten. Die nach dem Kriege notwendige Neuordnung der Beziehungen der Kath. Kirche z. Dt. Reich (schon 1919 KonkWunsch) führte dazu, daß nach Errichtung der dt. VatBotsch. (Apr. 1920) Pac. auch Nuntius f. das Reich wurde (22.6. 1920; Übersiedlung nach Berlin erst 1925). Am 29.3. 1924 kam e. Konk. mit Bayern zustande (seit 1920 in Arbeit). Seit 12.6. 1925 auch Nuntius in Preußen, schloß er am 14.6. 1929 m. diesem e. weiteres Konk. Diese sowie die Konkk. m. Baden (12.10. 1932) u. dem Reich (20.7. 1933) sind sein persönl. Werk, bei dem ihn sein kanonist. u. reichspolit. Berater (seit März 1920) L. Kaas (s.d.), der bald sein Freund wurde, unterstützte. Auf Grund des Preuß. Konk. wurden am 1.8. 1930 die Bistt. Berlin u. Aachen errichtet u. die Diözz. Breslau u. Paderborn zu ErzDiözz. erhoben. Auch am Österr. Konk. (5.6. 1933) u. dem m. Jugoslawien (1935) war Pac. als KardStSekr. maßgebl. beteiligt. Als Papst schloß er Konkk. m. Portugal 1940, Span. 1953, der Dominikan. Republik 1954 u. Bolivien 1957. Als Nuntius nahm er an wichtigen kirchl. Manifestationen teil, wie den Katholikentagen oder dem Mainzer Domfest am 15.-16.10. 1928. Aus der Berliner Zeit datieren seine Kontakte m. Konrad Adenauer. - Von seiner bevorstehenden KardErnennung (16.12. 1929) waren weder Pac. noch die dt. Katholiken bes. angetan, da sie seine Abberufung bedeutete. Der Wertschätzung, die er sich in den 12 J. auch im nichtkath. Dtld. erworben hatte, gab Reichspräs. v. Hindenburg b. Abschiedsbesuch (9.12. 1929) in bes. Form Ausdruck. Am 7.2. 1930 als Nachf. Gasparris KardStSekr., 1930 auch Erzpriester v. St. Peter u. (noch 1930?) Präfekt der KardKongreg. der Kirchenfabrik v. St. Peter (Ökonom u. Sekr. seit 1936: Kaas); 1.4. 1935 KardKämmerer. Da P. XI. Pac. als Nachf. wünschte, bereitete er ihn systemat. darauf vor, u.a. durch bedeutende Legationen: Herbst 1934 Eucharist. Weltkongreß in Buenos Aires, danach Besuch v. Paraguay u. Brasilien; Ende Apr. 1935 Abschluß des Erlösungsjub. in Lourdes; Okt./Spätherbst 1936 Nordamerika, m. Besuch der Univv. u. kath. Bischöfe der USA u. Präs. Roosevelts, wobei die Aufnahme v. diplomat. Beziehungen (bisher nur Apost. Delegat in Washington) in den Bereich des Möglichen rückte. (Dies wurde erst 1953 realisiert, doch hatte Roosevelt schon im Sept. 1942 in Myron C. Taylor e. persönl. Vertreter z. Vat. entsandt, den Truman beibehielt); 29.6. 1937 Weihe der Theresia-Basilika in Lisieux; 1938 Eucharist . Weltkongreß in Budapest. 1937 wurde ihm G.B. Montini (s. Paul VI.) als UnterStSekr. (Substitut) beigegeben. - Nach P.' XI. Tod (10.2. 1939) führte Pac. als KardKämmerer die päpstl. Amtsgeschäfte u. war auch f. Vorbereitung u. Durchführung der Papstwahl verantwortl. Im kürzesten Konklave seit 1623 wurde er am 2.3. 1939 im 3. Wahlgang m. 61 v. 62 Stimmen (außer der eigenen einstimmig) z. Papst gewählt (Krönung: 12.3.). Zum KardStSekr. berief er Luigi Maglione (1877-1944, vorher Nuntius in Bern u. Paris), nach dessen Tod er den Posten nicht mehr besetzte; offenbar hielt er dazu weder den Sekr. f. die o. (Montini) noch den f. die ao. Angelegenheiten (Domenico Tardini, 1888-1961) geeignet (M. wurde 1952, T. 1953 ProStSekr., unter Joh. XXIII. KardStSekr.). Die wenigen Monate vor Kriegsausbruch waren erfüllt v. intensiven Bemühungen, die Kriegsgefahr zu bannen (z.B. Diplomat. Schritt v. 3.5.; Rundfunk-Friedensansprache v. 4.5. an den Eucharist. Kongreß in Algier); insbes. bemühte er sich, It. neutral zu halten. - 12 J. in Dtld. hatten bewirkt, daß Pac. fließend Dt. sprach, u. ihm e. große Liebe z. Land u. seinen Menschen vermittelt; noch als Papst hatte er viele dt. Helfer im Vat. (u.a. Köchin Sr. Pasqualina; Privatsekr. Dr. Robert Leiber SJ, 1887-1967; Beichtvater Aug. Bea SJ [s.d. u. u.]; Msgr. Bruno Wuestenberg, 1912-, u.a. im Päpstl. Hilfswerk f. dt. Kriegsgefangene tätig, später Pronuntius in Japan u. Afrika; Kaas). P.' tiefe Kenntnis Dtld.s schloß jegliche Illusion über den NS aus, u. das Reichskonk. war f. ihn e. kalkuliertes Risiko m. dem Ziel der Erhaltung kath. Lebens in e. feindsel. dt. Ges. Ob er die Lage jedoch stets realistisch sah, ist aufgrund seiner Unterredung m. Reichskanzler Brüning im Frühj. 1932 zu bezweifeln. Sein Briefwechsel m. Bisch. Bornewasser v. Trier (s.d.) v. 1936 beleuchtet die schwierige Lage des dt. Episkopats. Sein Anteil an der v. Kard. Faulhaber (s.d.) entworfenen anti-NS-Enzykl. »Mit brennender Sorge« (Ardenti Cura) v. 14.3. 1937, die er erhebl. erweiterte, präzisierte u. verschärfte, die Dutzende seiner Noten u. Memoranden als StSekr. an die Reichsregierung, die unzähl. Schreiben an den dt. Botschafter, sein Vorwurf gg. Kard. Innitzer v. Wien (s.d.) wg. dessen Befürwortung des österr. »Anschlusses« 1938, die unfreundl. offizielle dt. Aufnahme seiner Papstwahl u. schließl. sein kalter Empfang des dt. AußenMin. v. Ribbentrop (11.3. 1940) zeigten deutl. seine Einschätzung der dt. Tyrannei. Die Lage im Reich war ihm so wichtig, daß er gleich nach seiner Wahl 2 Konferenzen m. den Kardd. Bertram (s.d.), Schulte (Köln), Faulhaber u. Innitzer abhielt (6. u. 9.3.), die fast nur das Verhältnis des NS-Staates z. Kirche betrafen. Die dt. Bischöfe tröstete u. ermunterte er v. März 1939 - März 1944 in mehr als 100 Schreiben, wobei die Kriegsnöte die Probleme des Kirchenkampfes b. weitem überwogen. Von den durch den Krieg aufgeworfenen Problemen der Berliner Nuntiatur war das wichtigste das Schicksal der Kirche im dt. besetzten Polen. Die Forderung der Reichsregierung, die Polit. Klausel des Reichskonk. auch auf Österr., Polen u. die Tschechoslowakei anzuwenden, wurde v. P. abgelehnt. - Nach Kriegsausbruch war P. nach dem Vorbild Benedikts XV. 1914/18 auf polit. Neutralität, Friedensvermittlung (z.B. zw. der dt. Militäropposition u. der brit. Regierung 1939/40 u. 1943) u. humanitäre Hilfe bedacht. So leitete er durch das Päpstl. Hilfskomitee (ab 1952: Päpstl. Hilfswerk) u. den Päpstl. Nachrichtendienst Hilfsmaßnahmen f. Kriegsgefangene, Flüchtlinge, Deportierte u. Juden ein, rettete durch Ausstellung v. vat. Pässen nicht wenigen das Leben u. war nicht selten erfolgreich im Bemühen um Humanisierung des Krieges. Seinem Verhandlungsgeschick ist es auch zu verdanken, daß Rom v. den Kriegführenden z. Offenen Stadt erklärt wurde u. so kampflos aus dt. in alliierte Hände überging. Dennoch wurde seine polit. Haltung während des Krieges, insbes. bzgl. der NS-Judenverfolgung, namentl. seit Rolf Hochhuths Schauspiel »Der Stellvertreter« (1963), immer wieder angegriffen. Dies ist um so unbegreiflicher, als bereits seine 1. Enzykl., »Summi Pontificatus« (20.10. 1939), den Staatsanspruch auf unbegrenzte Autorität u. die dt. Besetzung Polens in so starken Worten verurteilt hatte, daß er v. Großbritannien u. Frnkr. hoch gelobt u. von der dt. Regierung des Neutralitätsbruchs bezichtigt worden war. Später wurde er etwas zurückhaltender, wenn er der Welt - namentl. in den WeihnBotsch.en 1939-1942 - die kirchl. Vorbehalte gg. den Krieg u. die Verurteilung seiner Unmenschlichkeiten durch Darlegung der allg. Forderungen der christl. Sittenlehre u. der psycholog., rechtl. u. rel. Grundlagen des Friedens so bekanntgab, daß sie keine Vergeltung provozierten. Denn stille Hilfsmaßnahmen, ohne feierl. Proteste, waren erfahrungsgemäß erfolgreicher, u. die Adressaten wußten ohnehin, wer gemeint war. Dabei hatte er als Realist nicht die Illusion, »das Kriegsgeschehen an sich wesentl. beeinflussen zu können« (24.2. 1943), u. er war sich der Diskrepanz seiner schwachen Proteste zu dem Zynismus des tödl. Kampfes um die Weltherrsch. u. dem planmäß. Völkermord wohl bewußt. In den Weihn.Botsch.en 1939-1948 blickte er aber auch in die Nachkriegszukunft m. ihrer Aussicht auf e. neue Ordnung, in der die internat. Gemeinsch. an Stelle des Nationalismus treten würde. Den 1945 gegr. Vereinten Nationen trat der Vat. unter P. allerdings nicht bei (Wahrung der Unabhängigkeit); nur b. kulturellen Aufgaben (z.B. der UNESCO) arbeitete er mit. - Von NS u. Kommunismus hielt P. wie P. XI. letzteren f. gefährlicher (vgl. Dekret des Hl. Offiziums v. 1.7.1946: wer der KP beitritt, sie fördert, kommunist. Schrr. herausgibt, liest od. in ihnen schreibt, wird exkommuniziert). Den Krieg Hitlers gg. Rußland, dessen Volk er vom bolschewist. System unterschied (Schreiben »Carissimis Russiae populis« v. 7.7.1952), hat er jedoch nie als Kreuzzug aufgefaßt, wie er sich auch allg. weigerte, in einen solchen gg. den internat. Kommunismus hineingezogen zu werden. Als Realist war er auch nach dem Krieg nicht f. einen Frieden um jeden Preis, wenngleich er sich f. eine allseitige, kontrollierte Abrüstung einsetzte. Einen atomaren Verteidigungskrieg, durch den jegl. menschl. Leben im Bereich e. solchen Aktion vernichtet würde, lehnte er jedoch als » unter keinem Umstand erlaubt« ab (30.9. 1954) u. bezweifelte so die Berechtigung der atomaren kriegsabschreckenden Politik. - Hätte P. nichts anderes getan, als die Kirche sicher durch die Stürme des 2. Weltkrieges hindurchzusteuern, hätte er Großes geleistet. Aber er hat mehr getan: Wie seine Vorgänger hat er weite, auch in langer Tradition befestigte, Bereiche v. Leben u. Lehre der Kirche durch große Enzykll. u. eingreifende Reformen, etwa auf liturg. Gebiet, neu gestaltet. Bedeutende Enzykll. sind »Mystici Corporis« (29.6. 1943) v. der Kirche als Leib Christi, worin er die v. Leo XIII. (s.d.) über Thomas v. Aquin (s.d.) hinausentwickelte Lehre v. der Kirche weiter vertiefte, u. »Divino Afflante Spiritu« (30.9. 1943) über die HS, welche die kath. Bibelwiss. durch die grundsätzl. Anerkennung der hist.-krit. Methode v. den Einschränkungen befreite, die ihr im Kampf gg. den Modernismus auferlegt worden waren. Im Mittelpunkt seiner Sorge um die Liturgie stand die Reform des Breviers u. des Röm. Meßbuches. Bereits 1941 hatte er e. neue lat. PssÜbers. initiiert (s.o. Art. Bea), die er am 24.3. 1945 f. das Breviergebet gestattete (Psalterium Pianum). Obwohl v. »säkularer Bedeutung« (Allgeier; s.d.), fand sie wegen ihres nüchternen u. dem Gregorian. Choral wenig entspr. Stils nur mäßig Anklang. Am 20.11. 1947 folgte die Enzykl. »Mediator Dei«, die f. die Liturg. Bewegung Ähnliches bedeutete wie »Divino Afflante Spiritu« f. die Exegetik. Hauptziel war die Wiederherstellung des GemeinschCharakters des offiziellen Gottesdienstes, wobei P. extravagante Experimente ablehnte. Spez. der Kirchenmusik widmete er das RdSchr. »Musicae sacrae disciplina« (25.12. 1955), erl. 1958 durch die Instruktion »De musica sacra et sacra liturgia« der Ritenkongreg. Höhepunkt seiner liturg. Reformen, zu denen auch die Milderung des eucharist. Nüchternheitsgebotes gehört, war die Neuordnung der Osternachts- (1951 fakultativ, 1955 definitiv) u. der Karwochenliturgie (16.11. 1955). Mit der Enzykl. »Humani generis« (12.8. 1950) wandte sich P. gg. »Ansichten, welche die Grundlagen der kath. Lehre zu untergraben drohen«, wie Irenismus, philos. u. dogmat. Relativismus, Bewertung der Bibel als rein profanes Buch od. eine den Literalsinn unterschätzende symbol. Exegese; das Verhältnis v. Glaube u. Naturwiss. wurde anhand des bibl. Schöpfungsberichts neu formuliert: Bejahung der Evolution bei Festhalten am Monogenismus bzw. der Erschaffung des Menschen durch spez. Schöpfungsakt (Einhauchung der Seele). P.' Bemühungen um die Weltmission (s.u.) dienten die Enzykll. »Evangelii praecones« u. »Fidei Donum« (2.6. 1951 u. 21.4. 1957), letztere spez. über die Afrikamission. - Die Mariologie führte P. durch die auf dem 1. Vatikanum (1869/70) v. 195 Konzilsvätern geforderte u. jetzt v. fast allen Bischöfen bejahte Dogmatisierung der leibl. Aufnahme Mariens in den Himmel weiter, die er am 1.11. 1950 vor 600 Kirchenfürsten u. 500.000 Gläubigen auf dem Petersplatz als Höhepunkt des Hl. J. (s.u.) verkündete (Apost. Konst. »Munificentissimus Deus«). Das Marian. J. 1954 (100-J.-Feier des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis; Enzykl. »Fulgens Corona« v. 8.9. 1953) gipfelte im RdSchr. »Ad caeli Reginam« v. 11.10. 1954 über die kgl. Würde Mariens, wobei die noch nicht spruchreifen Fragen ihrer Mittler- u. Miterlösersch. (Mediatrix bzw. Corredemptrix) sowie ihres leibl. Todes (wie schon b. Dogma) ausgeklammert blieben. Schon am 31.10. 1942 hatte P. die Welt gemäß der Fatimabotsch. dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Den Vorrang v. Jungfräulichkeit u. Zölibat vor dem Ehestand betonte er im RdSchr. »Sacra Virginitas« (25.3. 1954). - Weniger bekannt als die Enzykll. sind Lehrentscheidungen wie die Apost. Konst. »Sacramentum ordinis« (30.11. 1947), in der er das sakramentale Zeichen des Weihesakramentes festlegte; die Sakramentalität der BischWeihe wird dabei vorausgesetzt. Für die Übertragung der bisch. Hirtengewalt unmittelbar durch die päpstl. Einsetzung spricht neben »Mystici Corporis« auch die Allocutio »Si diligis« v. 1954 u. die Enzykl. »Ad Sinarum gentem« v. 7.10.1954 (s. auch u.). - Wie P. XI. bemühte er sich um die Weiterbildung des kodikarischen KR. Namentl. im Rechtsbereich der unierten Ostkirchen wurden im Vorgriff auf die Kodifizierung (CIC orientalis) wichtige Teile in Form v. Motuproprien (dadurch den provisor. Charakter anzeigend) promulgiert: Eherecht 1949, Prozeßrecht 1950, Ordensrecht, Vermögensrecht, Festlegung bestimmter Begriffe 1952, Verfassungsrecht 1957. Trotz der großen Angleichung an das lat. KR sind die Eigenheiten des östl. KR stark z. Geltung gekommen, bes. im Verfassungsrecht, das den Patriarchen e. hohes Maß ihrer Eigenständigkeit beließ. Der wichtigste Btr. z. Ordensrecht allg. war die nach über 150j. Existenz gg. manchen Widerstand erfolgte Anerkennung der Säkularinstitute am 2.2. 1947 (Apost. Konst. »Provida Mater Ecclesia«). Das Papstwahlrecht kodifizierte er 1945 (Konst. »Vacantis Apostolicae Sedis« v. 8.12.), wobei er die bisher erforderl. 2/3-Mehrheit auf 2 Drittel + 1 Stimme erhöhte (Ergg. u. Abänderungen: Joh. XXIII. 1962 u. Paul VI.). - Lehramt u. autoritative Weisung übte P. aber auch - weit häufiger als je e. Papst zuvor - in ungezählten Ansprachen, Reden u. Schreiben aus, u. es gibt kaum e. polit., soz., eth.-moral. oder kirchl.-rel. Grundsatzfrage der Zeit, die er nicht behandelt hätte. Bzgl. Abtreibung verurteilte er die Kraniotomie als direkte Tötung (Kongreß der it. Hebammen, 1951). Wert u. Notwendigkeit einer das Wesen des Menschen respektierenden Eugenik hat er 1949-1953 mehrfach betont (namentl. 7.9. 1953). Seit Mariä Himmelfahrt 1945 sprach er oft über die Mitwirkung der Frau im öff. Leben u. betonte am 14.10.1956 ihre gegenüber dem Mann gleichwertige Andersartigkeit. Zum Flüchtlings- u. Vertreibungsproblem nahm er insbes. am 20.2. 1946 Stellung. Zu Fragen der Geschlechtsmoral hat er sich immer wieder geäußert. Die Lehre P.' XI. (»Casti Connubii«) über den ehel. Verkehr an den unfruchtbaren Tagen brachte er am 12.9. 1958 m. der Geburtenregelung in Verbindung (»Geburtenkontrolle« lehnte er als »m. dem Gottesgesetz unvereinbar(en)« ab), wobei er die Ogino-Knaus-Methode der Zeitwahl eigens bejahte, Sterilisierung u. alle Techniken einschließl. hormonaler Steuerung, die den Akt seiner natürl. Kraft berauben, aber f. unmoralisch, die Inhibition der Ovulation z. Heilung gewisser Leiden dagg. f. zulässig erklärte. Schon am 29.10. 1951 hatte er den ausschließl. Verkehr an empfängnisfreien Tagen unter gewissen Bedingungen als sittl. erlaubt bez. [wobei der Ehezweck »Procreatio prolis« nicht v. Anfang an ausgeschlossen sein durfte], aber auch b. ernsten Gründen e. heroische »Enthaltung v. jeder vollst. Betätigung der natürl. Fähigkeit« gefordert. Auch in anderen Ansprachen (z.B. 15.4. 1953, 19.5. 1956, 20.1. 1958) widmete er sich diesem Fragenkreis. Zum Verbot der Onanie u. der Masturbation, auch wo sie begründet erscheine (z.B. Samenuntersuchung), s. AAS 45 (1953) 678; 48 (1956) 472 f. Die Legitimität der Darstellung des Nackten in der Kunst hat er betont. Unter »Kath. Aktion« verstand er einzig die Gesamtheit der kirchl. anerkannten nat. u. internat. organisierten apost. Laienbewegungen (5.10. 1957), wobei er anders als P. XI. den laikalen Charakter dieses Apostolats betonte. Für die damal. Verhältnisse war P. sehr ökumen. gesinnt, wenngleich er den Ökumenismus, wie er heute in der Kath. Kirche weitgehend praktiziert wird, ablehnte. Dagg. hat er die ZusArbeit v. Christen aller Konfessionen im polit. od. wiss. Bereich ausdrückl. begrüßt. In der Soz. Frage hielt P. die bisher. Linie der kirchl. Soziallehre ein, als deren Hauptproblem er die Wahrung v. Freiheit u. Würde des Menschen u. das zeitgemäße ZusSpiel v. Familie, Privateigentum u. Staat ansah. Dem Sport stand P. m. Wohlwollen gegenüber (als Jugendl. e. guter Schwimmer, 1927 Besteigung des Watzmann, noch als KardStSekr. jährl. Erholung in den Schweizer Bergen), empfing wiederholt Sportler u. Sportverbände u. entwickelte in der größten derartigen Audienz (20.5. 1945) vor 10.000 it. Sportlern die Theol. des Leibes u. die christl. Sportethik. Obwohl er 1946 die Beibehaltung der Monarchie in It. gewünscht hätte, stand er Staatsformen betont nüchtern gegenüber. Die WeihnBotsch. 1944 widmete er der Demokratie, wobei er die »gesunde D., die aufbaut auf den unveränderl. Grundsätzen des Naturgesetzes u. der geoffenbarten Wahrheiten« bejahte, nicht aber die, welche »der staatl. Gesetzgebung e. zügel- u. grenzenlose Macht zuerteilt«. Die Ausübung des Wahlrechts bezeichnete er als sittl. Verpflichtung. Das unsichere Gleichgewicht zw. Christl. Demokraten u. Kommunisten im Nachkriegs-It. veranlaßte ihn, den nachmal. Präs. der Kath. Aktion It.s Luigi Gedda (1902-) z. Einflußnahme auf den Wahlkampf v. 1948 zu ermutigen (Comitati Civici), wogg. MinPräs. De Gasperi 1949 m. Erfolg protestierte (u. sich dadurch im Vat. mißliebig machte). Als P. wegen seiner nachlassenden Gesundheit die Verw. stärker der Kurie überließ, erreichte die kirchl. Einflußnahme auf das öff. Leben It.s, nicht zuletzt durch Kard. Ottaviani (1890-1979) e. hohen Grad. P.' Aufgeschlossenheit f. die moderne Welt u. ihre Technik zeigt sich auch an seinem Verhältnis zu Rundfunk u. Fernsehen. Nicht nur, daß die Zahl seiner Rundfunkansprachen die P.' XI. bei weitem übertraf, auch die Kapazität des VatSenders hat er seit 1950 erweitert u. einen Fernsehsender eingerichtet. Zu theol.-med. Grenzfragen des Todes äußerte er sich 1957 (Fragwürdigkeit der künstl. Beatmung, wenn der Tod möglicherweise schon nach e. schweren Gehirntrauma eingetreten ist). - Das Hl. J. 1950 bildete den Höhepunkt in P.' Pontifikat. Außer seinen rel. Aspekten sollte es der zerstrittenen Welt die Einheit der Kirche vor Augen führen. An Christi Himmelfahrt (26.5.) 1949 verkündet, wurde es am 24.12. v. P. feierl. eröffnet. Zahlreicher als sonst waren in diesem J. die Pilgerscharen, Staatsbesuche u. Kongresse, denen P. Audienz gewährte bzw. an die er Botsch.en richtete. Am 29.4. 1950 führte Paul Claudel (s.d.) in P.' Anwesenheit den letzten Akt seiner »Verkündigung« auf. Höhepunkt des J. war die Verkündung des Mariendogmas (s.o.). Zum Abschluß (24.12.) gab P. die Wiederauffindung des Petrusgrabes bekannt (seit 1939 unter Kaas' Leitung erforscht). - P. nahm 33 Heilig- u. zahlr. Seligsprechungen vor (bes. viele im Hl. J.). Die gewaltigste war die P.' X. am 2.5.1954 (Seligsprechung 1951); weitere bedeutende waren: Antonius Maria Claret (s.d.), Kgn. Johanna v. Frnkr. (s.d.) u. Maria Goretti (s.d.). Seligsprechungen u.a.: v. den im Boxeraufstand (1899-1900) ermordeten Chines. Martyrern 29 1946 u. 56 1955 sowie A. Crescitelli (s.d.), Vinzenz Pallotti (1795-1850) u. Domenico Savio (1841-1857). - In der Weltmission führte P. das Programm seiner beiden Vorgänger fort. Durch Förderung des einheimischen Klerus sowie Errichtung v. nat. Hierarchien förderte er in Afrika u. Asien die Emanzipation v. der europ. Vorherrsch. Die Hierarchie wurde errichtet in China 1946, Brit.-Westafrika 1950, Südafrika 1951, Brit.-Ostafrika 1953, Finnland, Frz.-Afrika u. Birma 1955, nicht aber in den dt. Ostgebieten! Insgesamt erhöhte sich die Zahl der kirchl. Sprengel unter P. v. 1696 auf 2048, darunter das Ruhrbist. Esssen, das auf der Grdl. des Preuß. Konk. am 23.3.1957 errichtet wurde (1. Bisch.: Franz Hengsbach, † 1991). In 2 KardKongregg. (18.2.1946 u. 12.1.1953) ernannte P. 56 neue Kardd., wobei er durch stärkere Internationalisierung die Bedeutung der Weltkirche unterstrich: 1946 u.a. den armen. Patriarchen Agagianian (1895-1971), EB Gilroy v. Sydney (1896-1977), den ung. Fürstprimas Mindszenty (s.d.), EB Spellman v. New York (1889-1967), den Apost. Vikar u. nachmal. EB v. Peking, Tien (1890-1982), u. - damit die Welt überraschend - EB Frings v. Köln (1887-1978) u. die Bischöfe v. Münster u. Berlin, v. Galen (s.d.) u. v. Preysing (1880-1950); 1953 u.a. EB Gracias v. Bombay (1900-1978) (Miss.Kirche), EB Stepinac v. Zagreb (1898-1960) u. EB Wyszynsky v. Warschau (1901-1981) (verfolgte Kirche im Osten), EB Wendel v. München (1901-1960), den Sekr. des Hl. Offiziums Alfredo Ottaviani (s.o.) u. P.' Nachf., Patriarch Roncalli v. Venedig (s. Joh. XXIII.), in Anerkennung seiner Verdienste als Nuntius in Frnkr. - Auch in den Beziehungen zw. den Staaten u. dem Vat. setzte P. Maßstäbe. Allein die Zahl der diplomat. Vertretungen, die b. Pontifikatsbeginn P.' XI. 27 betrug, lag 1949 bei 43. In China, dessen Katholiken Rom 1939 f. nichtrel. öff. Ehrungen des Konfuzius weitherzige Freiheiten gewährt hatte, wurde die Apost. Delegatur v. 1934 nach dem Krieg z. Internuntiatur erhoben, nachdem das Land schon 1943 e. diplomat. Vertretung b. Vat. errichtet hatte. Der Mitte der 1950er Jahre einsetzende systemat. Kampf gg. die kath. Kirche (m. Abbruch der diplomat. Beziehungen) zeitigte auch eine v. der Regierung geförderte romfreie Reformkirche, die P. am 18.1. 1952 u. in der Enzykl. »Ad Sinarum gentem« (s.o.) verurteilte. Für die Neue Welt erfolgte noch 1958 die Gründung der Päpstl. Lateinamerika-Kommission in Rom. - Die trotz der Frischzellentherapie des Schweizer Arztes Prof. Niehans nachlassende Gesundheit P.' verstärkte seine Neigung z. Absonderung u. vermehrte die Macht seiner konservativen Kurie. In seiner letzten GenAudienz in St. Peter in der Pfingstwoche 1958 wurden eigens v. ihm genehmigte Filmaufnahmen zu Franz Werfels »Der veruntreute Himmel« gedreht. Die letzte Gruppensonderaudienz in Castel Gandolfo fand am 30.9. 1958 f. dt. Hochzeitspaare statt. Als er nach mehrtägiger Krankheit am 9.10. an seinem 3. Schlaganfall starb - sein langj. Leibarzt Galeazzi-Lisi spielte m. PublVersuchen über den Todeskampf e. unrühml. Rolle - waren Betroffenheit u. Trauer weltweit (u.a. Staatstrauer in It. u. Span., Trauerbeflaggung in der Bundesrepublik). Eine dt. TagesZtg. bezeichnete ihn als »säkulare Erscheinung, wie sie auch auf dem Stuhl Petri selten in solcher Ausgeprägtheit ihres Amtes gewaltet hat«. Patriarch Roncalli sah als die beiden wichtigsten Elemente v. P.' Pontifikat das in seiner Intensität in der Gesch. beispiellose Lehramt u. die Verbesserung des Verhältnisses v. öff. u. rel. Leben an. Die 9täg. vat. Trauerfeiern kulminierten in dem Requiem im Petersdom am 13.10., b. dem 59 Staaten vertreten waren. - Der nach der Weissagung des Malachias »Pastor angelicus« gen. P. war e. Mann v. klass. Bildung, ausgedehntem geschichtl. Wissen, nüchterner Sachlichkeit trotz musischer Begabung u. einem - ungeachtet der sich im 2. Jahrzehnt des Pontifikats wiederholenden schweren Gesundheitsstörungen - nicht erlahmenden Arbeitswillen. Dank seiner Persönlichkeit stieg die moral. Autorität des Papsttums in der nichtkath. Welt noch weiter. Einige Biographen bescheinigen ihm aus der Sicht der folgenden Pontifikate einen in ihm »seine höchste Aufgipfelung« findenden streng röm., zentralist., absolutist., ja autoritären Regierungsstil, der die Bedeutung der KardKongregg. u. KurienKardd. stark in den Hintergrund habe treten lassen. Dieser Sicht kann ich mich, auch angesichts des heutigen röm. Zentralismus, nicht anschließen. Der eine od. andere kritisiert die offene Begünstigung der Verwandten (Fürst Carlo Pac. war GenRat des VatStaats) als Nepotismus. Aus dem heutigen Abstand wird auch wieder erkennbar, daß P. die Begegnung der Kirche m. der modernen Welt u. ihren Problemen - die »Öffnung« der Kirche im Sinne des 2. Vat. Konzils - schon lange praktiziert hatte. Dies wird durch die ca. 300 Erwähnungen u. Verweise auf ihn in den Konzilstexten u. ihren dt. Kommentaren bestätigt, die fast e. Kompendium seiner Lehren darstellen. Auch er hatte sich bereits m. dem Gedanken an e. Konzil befaßt, die Vorberatungen (März 1948 - Jan. 1951) aber nicht in die Tat umgesetzt, da er die Zeit nicht reif dafür hielt. - Wappen (modifiziertes Familienwappen): in Blau e. nach links gekehrte silberne Taube, die im Schnabel e. natürl. Ölzweig hält u. auf e. Dreiberg sitzt, der auf e. erniedrigten grünen Balken ruht; im Schildfuß gewelltes natürl. Wasser. Der Schild liegt auf dem gekreuzten goldenen Binde- u. silbernen Löseschlüssel, deren Griffe (Reiten) durch e. rote Quastenschnur verbunden sind, u. ist v. der Tiara bekrönt. Wahlspruch: Opus Iustitiae Pax.

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Hugo Altmann

Textankorrektur:

Das Dekret des Heiligen Offiziums gegen den Kommunismus wurde nicht - wie im Text genannt - am 1. Juli 1946, sondern - richtig - am 1. Juli 1949 erlassen.
Der im Beitrag genannten Film "Der veruntreute Himmel" hat einen großen dokumentarischen Wert, er zeigt einen herzlich lachenden, sich mit seiner Assistenz unterhaltenden Pius wie man ihn selten erlebt hat.

Quellenergänzung:

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Letzte Änderung: 17.08.2010